gama „fremdwald“

 

galerie hilleckes probst startet mit der ausstellung „fremdwald“ von GAMA

 

Die Galeristinnen Bettina Hilleckes und Anna Probst eröffnen am 25. Januar ihre neue Galerie mit einem hochkarätigen Künstler: GAMA. Der mongolische Maler nennt seine Ausstellung „Fremdwald“ und entführt in eine faszinierende Welt ganz eigener Ikonographie. 

Berlin, im Januar 2020 – Mit der Ausstellung „Fremdwald“ von GAMA steigt die Galerie hilleckes probst in die Kunstszene ein. Ganz bewusst haben die Galeristinnen Bettina Hilleckes und Anna Probst einen renommierten Künstler ausgewählt, um den Anspruch ihrer Arbeit zu zeigen. GAMA lebt in Berlin, stammt jedoch aus der Mongolei und hat in China und Deutschland Kunst studiert. In seinem ungewöhnlichen Werk verknüpft er unter anderem schamanische Bilderwelten mit einer eigenen Ikonographie. Neben GAMA arbeitet die neue Galerie auch mit Udo Nöger aus Kalifornien, der Villa-Massimo-Stipendiatin Sonja Alhäuser, Eliska Bartek, Alvar Beyer und Marina Herrmann. Außerdem suchen die beiden Galeristinnen junge Talente, die sie aufbauen können.

Hilleckes kennt ihre Künstler schon lange und strebt mit ihnen eine dauerhafte und vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Ihre zahlreichen Kontakte zu Künstlern und Sammlern hat die Galeristin ihrer langjährigen Arbeit in der Kunstszene zu verdanken. So war sie unter anderem künstlerische Leiterin beim Berliner Kunsthandel Springer & Winckler, Gründerin und Partnerin von art affairs Berlin und Head of Fair Department beim Galeristen Michael Schultz.  

„Ich träume davon, endlich die Zeit zu haben, mit einem Künstler sorgfältig arbeiten zu können und ihn auf seinem Weg zu begleiten und zu unterstützen“, umreißt die Kunsthistorikerin Hilleckes ihre Vision der neuen Galerie. Die Künstler sollen sich bei ihr gut aufgehoben und betreut fühlen. „Wir begegnen ihren Arbeiten mit hohem Respekt und entsprechender Wertschätzung, denn sie arbeiten auf höchstem Qualitätsniveau und sind exzellent ausgebildet.“ Gleichzeitig will sie mit der Galerie auch eine neue Sammlergeneration aufbauen. 

Ihre Geschäftspartnerin Diplom-Kauffrau Anna Probst bringt dieselbe Freude und Begeisterung für Kunst mit. „Durch die vor uns liegende Arbeit bekommt für mich der kaufmännische Begriff der ‚Wertschöpfung‘ eine weitere Dimension. Wir arbeiten mit schöpferischen Werten, diese herauszustellen und in der öffentlichen Wahrnehmung zu platzieren, finde ich spannender als das reine Streben nach einem höheren Geldwert“, sagt sie. 

Das Programm der Galerie hilleckes probst ist auf Vielfältigkeit angelegt und setzt eher auf Kontraste als auf bestimmte Kunstrichtungen. Die beiden Kunstkennerinnen planen vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr, die sie mit viel Zeit sorgfältig kuratieren wollen. „Nur so können wir das hohe Niveau erreichen, dem wir uns verschrieben haben. Schließlich sind wir unseren Künstlern und Sammlern verpflichtet und sind dankbar für ihr Vertrauen“, erläutert Hilleckes. Teilnahmen an internationalen und nationalen Kunstmessen wie art Cologne, art Karlsruhe, viennacontemporary und art Miami sind geplant. „Ob wir das bereits 2020/21 schaffen, müssen wir sehen“, so Hilleckes.